Zur Kolumne

24 Beispiele, wie lokale und regionale Organisationen aus Politik und Zivilgesellschaft
das Internet für ihre Kampagnen und ihre Kommunikation erfolgreich nutzen können –

Auf zum Koalitions-Blog

Nach dem Online-Wahlkampf beginnt eine Zeit, in der das Internet und besonders die sozialen Netzwerke von den Parteien vernachlässigt werden. Das Wahlergebnis ist eingefahren, es beginnen die Sondierungen und Koalitionsverhandlungen – die niemanden interessieren. So scheint man zu denken. Dabei ist diese Phase eine der spannendsten in der Politik überhaupt. In Wahlprogrammen große Forderungen stellen […]Lesen »
Report Nr.

Alle Mühe umsonst?

“Wissenschaftler zweifeln am Erfolg von Politikern im Internet” – so schrieb es die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vor ein paar Wochen. Politiker machen sich viel Arbeit, am Ende liest es doch kaum jemand. Ist das wirklich so? So ganz stimmen kann das nicht. Peer Steinbrück zum Beispiel hat mehr als 20.000 Likes bei Facebook, einer seiner […]Lesen »
Report Nr.

Für weniger PDFs

Bis Anfang Oktober suchte die CDU auf Bundesebene die “CDU-Gesichter 2013”. Ihre Mitglieder sollten Menschen vorschlagen, deren Engagement stellvertretend für die CDU stehen kann. Diese werden dann fotografiert und im Bundestagswahljahr zu den einer groß angelegten Plakatkampagne. “Verpassen Sie der CDU Ihre Handschrift” ist das Motto der Kampagne – und Handschrift ist genau das richtige […]Lesen »
Report Nr. 20

Blick zurück mit Facebook

Ende März stellte Facebook seine Seiten für Unternehmen, Verbände und PolitikerInnen um auf die neue Chronik. Mit neuem Design, großem Titelbild und vor allem mit einem Blick zurück in die Geschichte. Facebook macht erlebbar, wie sich die Unternehmen oder Personen entwickelt haben – fast so, als würde man im Fotoalbum das Heranwachseneines Kindes nachvollziehen. Man […]Lesen »
Report Nr.

Freunde bis 18 Uhr

Am Wahlabend zur Berliner Abgeordnetenhauswahl wurde auch anderswo gewählt: in Rüsselsheim zum Beispiel ein neuer Oberbürgermeister. Auch wenn sich nahezu alle Augen auf Berlin richteten – von Rüsselsheim können auch die Berliner Kampagnenmanager lernen. Nur 10 Minuten nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses wandte sich der unterlegene Kandidat Jo Dreiseitel via Facebook an seine Wähler und […]Lesen »
Report Nr.

Mit Hilfe von Freunden vom Hörsaal ins Rathaus

In diesem fünfzigsten und letzten Report der Kampagnenpraxis stellen wir keine Kampagne vor, die tatsächlich umgesetzt worden ist. Stattdessen wollen wir zum Abschluss eine Kampagne beschreiben, die es noch nicht gegeben hat, aber so oder in ähnlicher Form zu jeder Zeit irgendwo durchgeführt werden könnte. Wir wollen mit diesem Beispiel zeigen, wie die richtige Idee auch ohne viele Plakate, Flyer und Anzeigen zum Erfolg führt. Und wir verweisen darin auf einige bereits erschienene Reports, verbunden mit dem Dank an Sie, unsere Leserinnen und Leser, für ihr laufendes Feedback in zwei Jahren Kampagnenpraxis.Lesen »

Zukunft einfach diskutieren

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs will einen Raum schaffen, in dem sich die Österreicherinnen und Österreicher über die großen Herausforderungen für die Zukunft ihres Landes austauschen können. Alle Bürger sollen sich einbringen und beteiligen können. Dafür starten sie die Initiative »Österreich 2020« – eine Debatte, die über mehrere Jahre angelegt ist und im Internet begleitet und bereichert wird. Auf oe2020.at wird die Beteiligung einfach gemacht.Lesen »

Vermittler zwischen Bürgern und Verwaltung

Die Grünen in Frankfurt wollen ihre Bürger daran beteiligen, die Verkehrsbedingungen in ihrer Stadt zu verbessern. Dafür starten sie mit »Achtung Hindernis« eine Internetplattform, auf der Probleme für Radfahrer, Fußgänger oder Barrieren für Kinderwagen und Rollstühle eingetragen werden können. Die Rathausfraktion der Grünen nimmt sich dieser Probleme an und versucht diese mit den Behörden zu lösen. Etwas später nimmt sich die Behörde ein Vorbild an den Grünen und setzt selbst eine solche Plattform auf.Lesen »

Obst ernten mit Online-Anleitung

Die Idee kommt den Initianten beim Kanufahren in Ostdeutschland. Von alten, verwilderten Bäumen herab hängen reife Früchte ins Boot ‒ in dem die Rucksäcke liegen, die mit Supermarktobst aus Südamerika gefüllt sind. Zusammen mit vier Freunden brüten die Kanufahrer nach ihrer Rückkehr nach Berlin darüber, wie man verlassene Bäume wieder nutzen könnte. Gemeinsam schaffen sie die Plattform mundraub.org, auf der eine Google-Karte solche Bäume sichtbar macht.Lesen »

Gesicht zeigen gegen Atomkraft

Als die Bundesregierung im Herbst 2010 die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke beschließt, tut sie das gegen den Willen der Bevölkerung. Glaubt man den Umfragen, sind zwei von drei Deutschen gegen die Verlängerung. Die Deutsche Umwelthilfe macht mit ihrer Plattform »Wir sind Aussteiger« die Masse der Atomkraft-Gegner und -Kritiker sichtbar und lässt jeden Nutzer mit seinem Porträt und einem kurzen Statement gegen Atomkraft daran teilhaben.Lesen »

Kleinstspenden leicht und sichtbar machen

Eine Winterjacke, die einen Obdachlosen in Berlin möglicherweise vor dem Erfrieren rettet, kostet nur 30 Euro. Ein Bündnis um die Berliner Obdachlosenzeitung »strassen|feger« startet daher eine Kampagne, um möglichst viele Obdachlose mit einer Winterjacke auszustatten. Auf der Internetplattform »One Warm Winter« können sich Unterstützer mit einem Euro am Kauf einer Jacke beteiligen und dies im Internet gegenüber ihrem Umfeld sichtbar machen. Sobald 30 Euro gespendet worden sind, wird eine Jacke gekauft und dort eingesetzt, wo sie am dringendsten benötigt wird.Lesen »

Angela gefällt das

Karl-Theodor zu Guttenberg war noch keine 24 Stunden zurückgetreten, da hatten sich bei Facebook schon über 300.000 Unterstützer gefunden. Obwohl der eine oder andere spekulierte, es sei mit unlauteren Mitteln nachgeholfen worden: Die Facebook-Seite „Wir wollen Guttenberg zurück” ist mit 588.905 Unterstützern die erfolgreichste politische Gruppe im deutschen Internet. Das ist ein Erfolg des „Like-Buttons”. […]Lesen »
Report Nr.

Bewegungen online organisieren

Als die Studierenden der Universität Wien beschließen, für bessere Bildungsbedingungen in Streik zu treten, organisieren sie sich über das Internet. Die Nachricht vom besetzten Audimax verbreitet sich rasend schnell über die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter. Innerhalb weniger Tage steht die offizielle Internetseite – und mit einer Live-Übertragung wird der Streik für alle sichtbar.Lesen »

Dialog im Schlussspurt

In den letzten 72 Stunden des Landtagswahlkampfs 2010 arbeiten die Grünen in Nordrhein-Westfalen durch. Auf einer Onlineplattform beantwortet eine Gruppe von freiwilligen Helfern rund um die Uhr bis zum Schließen der Wahllokale Fragen von Wählerinnen und Wählern. Mehr als 1.700 Fragen werden gestellt und beantwortet.Lesen »

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

In diesem letzten Report für 2010 schreiben wir das erste mal nicht über eine Kampagne, die wirklich umgesetzt worden ist und etwas bewegen konnte. Stattdessen wollen wir zum Jahresabschluss eine fiktive Kampagne beschreiben, die es zwar so noch nicht gegeben hat, die aber in dieser oder ähnlicher Form jederzeit irgendwo durchgeführt werden könnte. Und wir tun das ausnahmsweise gleich über zwei Seiten. Wir wollen mit diesem Beispiel zeigen, dass für gute Kampagnenideen nicht immer viel Geld und viele Mitarbeiter nötig sind, sondern dass auch kleine, lokale Kampagnen mit den richtigen Ideen zu einem Erfolg werden können. Wir wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Kampagnenjahr!Lesen »

Provokation verbreitet sich im Internet

Im aufgeheizten Schweizer Abstimmungskampf zur so gennanten »Ausschaffungsinitiative«, der Abschiebung »kriminieller Ausländer«, taucht die Internetseite einer neuen Organisation OLAF auf. In einem YouTube-Film vertritt der Vorsitzende, Dr. Alois Stocher, eine noch extremere Position als die rechtspopulistische Urheberin der Volksinitiative. Schnell wird die Kampagne durch die Medien aufgegriffen. Nach diesem Auftakt begleitet OLAF mit Aktionen den ganzen Abstimmungskampf und findet in der Satire einen Weg, um die extremen Forderungen der Initiative deutlich zu machen.Lesen »

Das Teilen sichtbar machen

Einen Monat lang teilen Bürgerinnen und Bürger, Selbstständige und Firmen aus Frankfurt mit Bedürftigen. Die Teilnehmer des Projekts FRANKFURT TEILT entscheiden selbst, was sie teilen – der eine spendet einen Nachmittag lang die Hälfte seines Stundenlohns und ein anderer kauft ein Brötchen für den Obdachlosen in der U-Bahn. Auf der Internetseite und in den sozialen Netzwerken macht jeder selbst sein Engagement für andere sichtbar und animiert so Bekannte und Freunde, auch etwas aus ihrem Leben zu teilen.Lesen »

Die wichtigen Dinge

Daniel Rousta, der Wahlkampfleiter der SPD in Baden-Württemberg, sprach kürzlich in einem Interview mit p&k darüber, wie Parteien das Internet einsetzen: Wenn man sich darauf verlasse, sagte er, über das Internet oder eine iPhone-App zigtausend Menschen zu erreichen, übersehe man die wirklich wichtigen Dinge. Rousta hat vielleicht gar nicht bemerkt, wie sehr er Recht hat. […]Lesen »
Report Nr.

Zur richtigen Zeit mobilisieren

Mit einer Online-Petition wollte eine Frankfurter Agentur den Deutschen Fußballbund dazu bringen, den Empfang der Nationalmannschaft nicht wie zuletzt in Berlin zu veranstalten, sondern traditionsgemäß auf dem Balkon des Frankfurter Rathauses. Mit ihrer Forderung verschafften sie vielen Fußballfans Gehör, die dieses Anliegen teilten. Der Zeitpunkt des Aufrufs, just zur Weltmeisterschaft, sorgte für breite Aufmerksamkeit und Unterstützung der Petition. Lesen »

Unterstützer als politische Botschafter gewinnen

In ihrer Online-Kampagne im Landtagswahlkampf 2010 ermutigte die CDU Nordrhein-Westfalen ihre Mitglieder und Unterstützer, zu politischen Botschaftern im persönlichen Bekanntenkreis zu werden. Um ihnen eine Anlaufstelle im Netz zu bieten, bündelte die Partei Kampagnenmaterialien auf der Seite »NRW für Rüttgers«. Hier mischten sich offizielle Beiträge des Kampagnenteams mit Beiträgen von freiwilligen Unterstützern.Lesen »

Vorbilder provozieren für mehr Wahlbeteiligung

Kurz vor der Bundestagswahl 2009 haben Prominente aus allen Gesellschaftsschichten in einem Video auf YouTube dazu aufgerufen, die Wahl zu boykottieren. Der Appell wurde innerhalb einer Woche von vielen Medien als ein Skandal bezeichnet. Zehn Tage später lösten dieselben Prominenten die Kampagne auf: Mit ihrer gezielten Provokation wollten sie dem Thema Wahlbeteiligung Aufmerksamkeit verschaffen – und riefen zur Wahl auf.Lesen »

Einfach in den Online-Kommunalwahlkampf

Die nordrhein-westfälischen Grünen ermöglichten ihren Ortsparteien und Kandidaten in den Kommunalwahlen einen einfachen und effizienten Online-Wahlkampf. Sie stellten ihnen eine kostenlose Blog-Plattform zur Verfügung. Mit diesem konnten sie vor Ort Präsenz markieren und mit Interessierten Diskussionen führen. Weil sie sich zudem untereinander austauschen und vernetzen konnten und so mehr Aufmerksamkeit erhielten, rückten sie auch ins Zentrum der parteiübergreifenden Online-Debatte.Lesen »

Mit Kurznachrichten in die Medien

Innerhalb von nur 71 Tagen musste Thorsten Schäfer-Gümbel Ende 2008 vom einfachen Abgeordneten zum landesweit bekannten Spitzenkandidaten der hessischen SPD werden. Er knüpfte an den damals viel beachteten Online-Wahlkampf des amerikanischen Präsidenten Barack Obama an und erzeugte damit große Medienresonanz. Mit Werkzeugen wie dem Kurznachrichtendienst Twitter machte er ohne millionenschwere Imagekampagne Schlagzeilen als Politiker des Internetzeitalters.Lesen »

Zu Wahlkampfspenden mit drei E-Mails

Spenden beruhen auf Vertrauen, vor allem im Internet. In Schleswig-Holstein setzte die SPD bei ihrem ersten Versuch mit Online-Spendensammeln auf eine mehrstufige E-Mail-Kampagne. Ihr Spitzenkandidat Ralf Stegner informierte Unterstützer und Sympathisanten persönlich – und sammelte tausende Euros für den Schlussspurt der Kampagne.Lesen »
Report Nr. 6