Zur Kolumne

32 Beispiele, wie lokale und regionale Organisationen aus Politik und Zivilgesellschaft
das Internet für ihre Kampagnen und ihre Kommunikation erfolgreich nutzen können –

Ja nichts wegwerfen!

Irgendwann kommt der Moment, an dem die Wahllokale schließen. Die einen freuen sich, andere weniger. Und wenn man es genau nimmt, beginnt für die Sieger die eigentlich Aufgabe erst dann. Und trotzdem tun kommunikativ viele so, als wäre alles geschafft. Bei Kampagnen auf fast allen Ebenen ist mittlerweile angekommen, dass man während dem Wahlkampf «Kontaktdaten […]Lesen »
Report Nr.

Zusammen bezahlen

Die Idee ist nicht neu: Gemeinsam schaffen wir mehr als alleine. Wenn viele eine kleine Spende geben, ist es möglich, große Projekte und Kampagnen zu finanzieren. Neu ist, dass dies übers Internet immer einfacher wird, und alle, die etwas beitragen, über eine Webseite und über E-Mail ständig über »ihre« Kampagne informiert werden können. In der […]Lesen »
Report Nr.

Es geht um Inhalte

Gefühlte 80 Prozent aller Kandidatenwebseiten beschreiben den aufstrebenden Politiker als eine Kombination von „lösungsorientiert“, „zielstrebig“, „erfahren“ und dynamisch. Illustriert werden die Schlagworte jeweils durch ein nettes Portrait oder eine Aufnahme vom Politiker – vielleicht sogar mit Familie oder Freunden vor einem lokalem Wahrzeichen. Alles andere, werden die meisten gar nie mehr sehen. Zu schnell ist […]Lesen »
Report Nr. 19

Schritt voraus

Während sich die republikanischen Kandidaten gegenseitig bekämpfen scheinen die Demokraten bereits einen Schritt weiter zu sein. Seit Monaten dreschen sie im Internet auf Mitt Romney ein. Das spricht für eine seriöse Analyse und langfristige Strategie. Die Demokraten scheinen gemerkt zu haben, dass Mitt Romney am Schluss mangels Alternativen nicht zu verhindern sein wird. Diese Erkenntnis […]Lesen »
Report Nr.

Politik an der Haustür

Agenturen reden gerne von Messbarkeit und Auflagen. Die Logik von Waschmittelwerbung – Claim, schönes Foto und dann wiederholen, wiederholen, wiederholen – wird damit auf die Politik übertragen. Das ist zwar nicht völlig falsch, aber nur ein Bruchteil der Wahrheit. Denn am Abstimmungssonntag geht es um Mobilisierung. Und das erreicht man weder durch Facebook-Likes noch durch […]Lesen »
Report Nr.

Mit Hilfe von Freunden vom Hörsaal ins Rathaus

In diesem fünfzigsten und letzten Report der Kampagnenpraxis stellen wir keine Kampagne vor, die tatsächlich umgesetzt worden ist. Stattdessen wollen wir zum Abschluss eine Kampagne beschreiben, die es noch nicht gegeben hat, aber so oder in ähnlicher Form zu jeder Zeit irgendwo durchgeführt werden könnte. Wir wollen mit diesem Beispiel zeigen, wie die richtige Idee auch ohne viele Plakate, Flyer und Anzeigen zum Erfolg führt. Und wir verweisen darin auf einige bereits erschienene Reports, verbunden mit dem Dank an Sie, unsere Leserinnen und Leser, für ihr laufendes Feedback in zwei Jahren Kampagnenpraxis.Lesen »

Schnauz zeigen!

1991 gingen in der Schweiz am 14. Juni eine halbe Million Frauen (und Männer) auf die Straße. Sie demonstrierten für Gleichstellungstellung und gegen Lohndiskriminierung. Auch heute verdienen Schweizer Frauen im Durchschnitt immer noch 20 Prozent weniger als Männer. Auf diesen Missstand wollte der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) mit einem Aktionstag in der ganzen Schweiz aufmerksam machen. […]Lesen »

Helfen, einfach gemacht

In vielen deutschen Haushalten stapeln sich leergetrunkene Pfandflaschen. Häufig landen sie irgendwann einfach im Müll. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die ihr Geld mit dem Sammeln und Zurückbringen ebensolcher Flaschen verdienen. Berliner Studenten schaffen eine Website, die beide Seiten zusammenbringt. Weil das Angebot durch seine Einfachheit überzeugt, gewinnt es über Mundpropaganda on- und offline rasch an Beliebtheit und verbreitet sich in weiteren Städten Deutschlands.Lesen »

Neuer Name – mit alter Deutlichkeit unterstrichen

»Solidar Suisse« ist der neue Name des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks. Um das bekannt zu machen, verband die Organisation die Kommunikation des Namenswechsels mit einer Kampagne über nachhaltiges Einkaufen der öffentlichen Hand. »Solidar Suisse« hat in den letzten Jahren mit mehreren Internet-Kampagnen die Schweizer Gemeinden aufgefordert, nur noch fair produzierte Waren einzukaufen. Mit einem Gemeinderating zeigt das Hilfswerk auf, wo die die Gemeinden heute stehen – und schlägt damit einen Bogen zu seinem früheren Engagement.Lesen »

Der Facebook-Bürgermeister

Der zweitjüngste Bürgermeister der Schweiz regiert die Gemeinde Aegerten. Als 26-jähriger Student tritt Stefan Krattiger gegen einen stramm bürgerlichen Feuerwehrkommandanten und Landwirt im besten Alter an, der obendrein Sohn eines ehemaligen Bürgermeisters ist. Im ländlichen 2.000-Seelen-Dorf gilt das Unterfangen zunächst als aussichtslos. Die einzige Chance besteht darin, die Wahlbeteiligung mit Neu- und Jungwählern massiv zu erhöhen. Der Sozialdemokrat weiß sie zu nutzen.Lesen »

Jungpartei schafft Aufmerksamkeit mit »Kampagnenpiraterie«

Im Wahlkampf um das Parlament im schweizerischen Kanton Luzern buhlen verschiedene Parteien um Wählerstimmen. Die FDP will über eine Facebook-Seite ihre Wähler einbinden und fordert diese auf, eigene politische Ideen zu liefern und die beste davon zu bestimmen. Als die JUSO Luzern davon erfährt, sieht sie schnell ihre Chance. Sie schlägt auf der Facebook-Seite eine eigene Idee vor und mobilisiert dafür Stimmen in den eigenen Reihen. Am Schluss gewinnt sie damit den Wettbewerb – und Medienaufmerksamkeit.Lesen »

SMS für Menschenrechte verschicken

Amnesty International wurde mit Petitionen und Briefaktionen bekannt, die auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen. Mit Kurzmitteilungen hat die Organisation in der Schweiz eine neue Möglichkeit geschaffen, diese Petitionen zu unterstützen. Registrierte Teilnehmer erhalten SMS-Aufrufe, die sie mit einer einfachen Antwort unterstützen können. Die Teilnahmeraten sind entsprechend hoch. Lesen »

Stadtplanung von Bürgern für Bürger

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entscheiden die Einwohner mit, wie ihre historischen Plätze und Gebäude erhalten und wertvoller gemacht werden können. Gemäß der Idee, eine Stadt mit ihren Bewohnern zu bauen, möchte Dresden in einer öffentlichen Debatte frische Ideen gewinnen. Über eine Internetplattform bietet die Stadt allen die Möglichkeit, sich einzubringen, Vorschläge zu bewerten und so Einfluss auf die zukünftige Stadt zu nehmen. Lesen »

Persönliche Netzwerke mit SMS mobilisieren

Die Befürworter einer Schweizer Volksinitiative verfügten für ihre Abstimmung im Gegensatz zu den Gegnern kaum über institutionalisierte Netzwerke. Sie wählten deshalb die Kurzmitteilung als einfache und direkte Form, Gleichgesinnte zu Unterstützern und Botschaftern zu machen. Über eine Internetplattform konnte jeder in seinem Freundeskreis per SMS gratis zur Wahl aufrufen. Durch den persönlichen und bekannten Absender hatte die Mitteilung mehr Gewicht als der Wahlaufruf einer Partei.Lesen »

Nur für iPad-Nutzer

iPhone-Apps versprechen uns ein besseres Leben: Sie dienen als Gesundheitsratgeber, ausgefallene Wecker und Reiseführer. Immer mehr Politiker wollen darum ihren eigenen Stern am App-Himmel. Dabei wird gerne vergessen: Eine App alleine schafft keinen Wert – und erst recht kein Bedürfnis. Zum Beispiel wollen sich Leute dann über die CDU informieren, wenn sie ein Interesse an […]Lesen »
Report Nr.

Showdown in der Sporthalle

Möhlin liegt in der Nordwestschweiz, in der Nähe von Basel, hat 10.000 Einwohner und erlebte auf schweizerische Art sein »Stuttgart 21«. Eine Bürgerbewegung stellte sich den hochfliegenden Plänen der Regierung, erneut Acker- in Bauland umzuwandeln, entgegen. Weil sie sich vor Ort und in den politischen Möglichkeiten auskennt, spielte sie mit einfachen Mitteln das Projekt an die Wand – ganz ohne finanzielle Mittel, sondern mit Engagement, nachbarschaftlicher Arbeit, einem E-Mail-Verteiler und einer Website. Lesen »

Provokation verbreitet sich im Internet

Im aufgeheizten Schweizer Abstimmungskampf zur so gennanten »Ausschaffungsinitiative«, der Abschiebung »kriminieller Ausländer«, taucht die Internetseite einer neuen Organisation OLAF auf. In einem YouTube-Film vertritt der Vorsitzende, Dr. Alois Stocher, eine noch extremere Position als die rechtspopulistische Urheberin der Volksinitiative. Schnell wird die Kampagne durch die Medien aufgegriffen. Nach diesem Auftakt begleitet OLAF mit Aktionen den ganzen Abstimmungskampf und findet in der Satire einen Weg, um die extremen Forderungen der Initiative deutlich zu machen.Lesen »

Konsumenten fordern Fairness in der Textilbranche

Die entwicklungspolitische Organisation »Erklärung von Bern« organisiert Konsumenten zu einer Protestbewegung gegen die Lohnpolitik der Modelabels. Mit den drei einfachen Online-Kampagnenschritten Protestieren-Weitererzählen-Spenden schuf die Kampagne ein breites Bewusstsein, dass Konsumenten erstens Macht haben und zweitens Konzerne mehr Verantwortung tragen sollten für faire Arbeitsbedingungen in den Ländern des Südens.Lesen »

Mehr als „Gefällt mir“

Im Marketing, in der PR und in der politischen Kommunikation kommt niemand mehr ums Web 2.0 herum. Je nach Einsatzbereich scheinen die Inhalte etwas anders, die Ideen aber immer dieselben. Eine Fanseite auf Facebook, ein Account bei Twitter, vielleicht wird noch etwas gebloggt, und alle Fotos gehören natürlich auf Flickr. Hinter den meisten Kampagnen steht […]Lesen »
Report Nr.

Zur richtigen Zeit mobilisieren

Mit einer Online-Petition wollte eine Frankfurter Agentur den Deutschen Fußballbund dazu bringen, den Empfang der Nationalmannschaft nicht wie zuletzt in Berlin zu veranstalten, sondern traditionsgemäß auf dem Balkon des Frankfurter Rathauses. Mit ihrer Forderung verschafften sie vielen Fußballfans Gehör, die dieses Anliegen teilten. Der Zeitpunkt des Aufrufs, just zur Weltmeisterschaft, sorgte für breite Aufmerksamkeit und Unterstützung der Petition. Lesen »

Mit Onlinespenden zu Plakaten in ganz Deutschland

Als CDU/CSU und FDP ihre Pläne bekannt geben, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern, wollen die Grünen das verhindern. Um die nötigen finanziellen Mittel für eine Kampagne zu erhalten, setzen sie auf die so genannte Plakatspende: Auf einer Internetseite ermöglichen sie ihren Anhängerinnen und Anhängern, ein Plakat zu spenden und selbst auszuwählen, wo dieses hängen soll. Auf diese Weise macht die Partei die Wirkung der Spenden erlebbar.Lesen »

Vom Facebook-Freund zum Mitglied

Das Schweizer Arbeiterhilfswerk SAH spricht mit einer mehrstufigen Kampagne neue Personen ganz unverbindlich über Facebook an und will diese schrittweise an sich binden, bis sie zu neuen Mitgliedern des Hilfswerks werden. Als Aufhänger dafür nutzen sie die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika, einem Land, wo sich das Hilfswerk seit langem engagiert. Mit einer Online-Petition gegen Ausbeutung der Arbeitskräfte rund um die Weltmeisterschaft stellen sie einen ersten Kontakt her. Ein Online-Film, ein Tippspiel und Fundraising intensivieren den Kontakt und per E-Mail fordern sie schlussendlich zum Beitritt auf.Lesen »

Jungwähler mobilisieren Potsdam

Der Stadtjugendring Potsdam veranstaltete einen Wettbewerb, bei dem die Potsdamer junge Gesichter für eine Mobilisierungskampagne zur Kommunalwahl bestimmen konnten. Die Bewerber dafür kämpften in ihrem Bekanntenkreis um Stimmen und erlebten so einen eigenen Wahlkampf, bevor der richtige zur Potsdamer Stadtverordnetenversammlung begann. Bei der Stimmabgabe auf der Website des Wettbewerbs kamen die Bekannten der Wettbewerbskandidaten in Kontakt mit der Kommunalpolitik und ins Gespräch mit den Kandidaten der Kommunalwahl – und erfuhren, wie die Stimmabgabe für diese funktioniert.Lesen »

Münchener mobilisieren 4.500 Personen gegen Nazis

Als die Mitglieder eines Münchener Stadtteilparlaments erfahren, dass Rechtsradikale zu einer Demonstration aufrufen, ist ihnen klar, dass sie etwas dagegen unternehmen werden. Weil sie nur etwas mehr als drei Woche Zeit haben, setzten sie auf eine Website und auf Facebook. Unter dem Motto »München ist bunt!« mobilisieren sie im Rahmen eines Kulturfests für ein tolerantes Miteinander und gegen Nazis rund 4.500 Teilnehmer.Lesen »

Den Wahlkampf zu den Unterstützern tragen

Nicolas Galladé kandidierte für die Winterthurer Stadtregierung. Um gezielt Kontakte aufzubauen und zu pflegen, nutzte er eine Wählerdatenbank für die Kommunalpolitik. Mit ihr fand er den persönlichen Draht zu jüngeren Wählern. Während der Schlussmobilisierung erreichte er jeden Zehnten seiner 12.000 Wähler persönlich. Er bat sie nicht nur, selbst zur Urne zu gehen, sondern auch ihre Bekannten dafür zu motivieren.Lesen »

Stadt fragt Bürger nach Sparmöglichkeiten

Die deutsche Großtadt Solingen ist hoch verschuldet. Anstatt wie in Deutschland üblich von oben herab zu entscheiden, wo und wie gespart wird, will das Stadtparlament die Bürger in diese Entscheidungen mit einbeziehen. Über eine Internetplattform macht der Rat den Bürgern Sparvorschläge und fordert sie auf, diese zu bewerten und selbst Vorschläge einzureichen. Die Bevölkerung kann so nicht nur mitreden, sondern trägt Entscheide auch besser mit.Lesen »

Stiftung holt Jugendliche ins Boot

Eine schweizerische Stiftung nutzte eine Preisverleihung gezielt für den Aufbau neuer Kontakte zu Jugendlichen. Der für sein Engagement gegen Rassismus ausgezeichnete Musikstar Stress erklärte sich bereit, Botschafter einer interaktiven Kampagne zu sein: Jugendliche, die zusammen mit Stress ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollten, konnten persönliche Videoschnipsel auf die Website der Kampagne hochladen. Aus diesen entstand der Videoclip zu einem Stress-Song. Die Stiftung gewann so für ihre Anliegen nicht nur die Aufmerksamkeit der jungen Generation. Sie baute auch längerfristig nutzbare Beziehungen zu Jugendlichen auf, die sich gegen Rassismus einsetzen wollen.Lesen »

Begegnungen mit Bürgern im Internet anstoßen

Im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt nutzt der Herausforderer das Internet wie früher den Dorfplatz. In Sozialen Netzwerken wie Facebook wirbt er nicht um Fans, sondern redet mit seinen Bekannten. Deren Freunde werden darauf aufmerksam und lernen so den Kandidaten von seiner persönlichen Seite kennen. Daraus entsteht, in den Straßen oder bei Veranstaltungen, ein persönliches Gespräch.Lesen »

Wie die Grünen ihre Wahlentscheider wecken

Drei Wochen vor den Kommunalwahlen in der Region Zürich haben die Grünen die Mobilisierungsaktion »Mitbestimmen« lanciert. Junge Wähler bestellen sich auf Facebook eine Wahlerinnerung in die Mailbox, aufs Handy oder vor die Haustür. Weil die Wähler das Angebot innherhalb des eigenen Bekanntenkreises selber verbreiten, mobilisieren sie für die Grünen niederschwellig und auf ungezwungene Art die jungen, urbanen Wähler, die sich durch klassische Wahlwerbung nicht an die Urne bringen lassen.Lesen »

Lokalpolitisches Interesse über das Internet wecken

Eine Initiative junger Leute führt Gleichaltrige an die politischen Themen der Stadt Winterthur heran. Mit ungezwungenen Informationsveranstaltungen jenseits von Parteistrukturen und formellen Zwängen bietet »myWinti« einen Einstieg ins p­olitische Diskutieren und Handeln für junge Winterthurer, die sich für Lokalpoli­tik grundsätzlich interessieren, aber sich bisher nicht einbringen. Interessenten gewinnt die Initiative über internetgestützte Mundpropaganda.Lesen »

Bürgerbewegung organisiert Unterstützung vor Ort

Eine Bürgerbewegung in Zürich wehrt sich gegen Wohnungsabriss. Um die Bevölkerung, Medien und Politik für ihr Anliegen zu gewinnen, arbeitet sie geschickt mit den neuen Medien: Sie vermeiden, das konkrete Handeln in der »richtigen Welt« vor Ort durch zweifelhafte und weitgehend wirkungslose Online-Aktionen zu ersetzen. Stattdessen schaffen sie mit klassischer Organisationsarbeit in der Nachbarschaft eine solide Basis an Unterstützern und erweitern diese dann über deren persönliche Netzwerke im Internet. Die neuen Unterstützer mobilisiert sie konsequent für ihr Handeln vor Ort.Lesen »

Carrotmobs: Verbraucher belohnen Verantwortung

Statt auf Verzicht und Ächtung zu setzen, kehrt das Konzept »Carrotmob« den Gedanken des Boykotts um. Über eigene Webseiten und soziale Netzwerke haben Projekte in Berlin und Zürich Geschäfte gefunden, die bereit sind, einen bestimmten Anteil eines Tagesumsatzes für den Umweltschutz einzusetzen. Im Gegenzug machen die Veranstalter auf die Aktion aufmerksam, um möglichst viel Umsatz zu generieren. Dadurch erhält der Unternehmer einen direkten Anreiz, sich für den Umweltschutz einzusetzen und der Verbraucher sieht, welche Macht er durch seinen Konsum ausüben kann.Lesen »