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13 Beispiele, wie lokale und regionale Organisationen aus Politik und Zivilgesellschaft
das Internet für ihre Kampagnen und ihre Kommunikation erfolgreich nutzen können –

Großhirn hat Pause

Auch wenn unser Großhirn prima mit Fakten umgehen kann, Argumente des Für und Widerers einer politischenIdee versteht, “10 gute Gründe” für eine Partei aufnehmen und verarbeiten kann, es trägt nicht zum guten Gefühl bei. Denn wir reagieren auf Kommunikation auch mit einem weiteren Teil unserer grauen Zellen: Im Limbischen System entstehen Freude, Angst, Zuneigung oder […]Lesen »
Report Nr.

Die Macht der Sprache

Politik achtet viel zu wenig auf Sprache. Und das, obwohl Sprache genau das ist, was Wirklichkeit schafft. Jahrtausende erzählen wir uns Geschichten und formen damit überhaupt erst Wirklichkeit. Wer die Realitäten, wer unsere Lebensumstände beschreiben will, muss Sprache pointiert verwenden. Und dabei kommt es darauf an, was beim Hörer tatsächlich ankommt, nicht was der Sender […]Lesen »
Report Nr. 21

Mehr Lebensgefühl

Wer Wahlkampf macht, hat vieles zu organisieren: Strategien entwickeln, Plakate und Kandidatenflyer gestalten und drucken, Veranstaltungen planen und durchführen, Websites aktuell halten, Pressekonferenzen organisieren, Mitglieder ansprechen. Klingt alles eher rational. Es ist ja auch richtig, wenn eine Kampagne sachlich und professionell geplant und durchgeführt wird. Bei aller Sachlichkeit bleibt dabei oft das Lebensgefühl auf der […]Lesen »
Report Nr.

Gute Pressemitteilungen sind schlechter Content

Internetauftritte von zahllosen lokalen Parteien und Regionalpolitikern kennen oft nur eine Form der Aktualität: Die Pressemitteilung. Während in Zeitungen und Radio kaum noch über Lokalpolitik berichtet wird, halten Ortsverbände von Parteien und Politiker im Wahlkreis stoisch an der Herausgabe klassischer Pressemitteilungen fest. Wer druckt die eigentlich noch? Internet sei dank, haben die Pressemitteilungen eine zweifelhafte, […]Lesen »
Report Nr.

Mit Hilfe von Freunden vom Hörsaal ins Rathaus

In diesem fünfzigsten und letzten Report der Kampagnenpraxis stellen wir keine Kampagne vor, die tatsächlich umgesetzt worden ist. Stattdessen wollen wir zum Abschluss eine Kampagne beschreiben, die es noch nicht gegeben hat, aber so oder in ähnlicher Form zu jeder Zeit irgendwo durchgeführt werden könnte. Wir wollen mit diesem Beispiel zeigen, wie die richtige Idee auch ohne viele Plakate, Flyer und Anzeigen zum Erfolg führt. Und wir verweisen darin auf einige bereits erschienene Reports, verbunden mit dem Dank an Sie, unsere Leserinnen und Leser, für ihr laufendes Feedback in zwei Jahren Kampagnenpraxis.Lesen »

Zukunft einfach diskutieren

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs will einen Raum schaffen, in dem sich die Österreicherinnen und Österreicher über die großen Herausforderungen für die Zukunft ihres Landes austauschen können. Alle Bürger sollen sich einbringen und beteiligen können. Dafür starten sie die Initiative »Österreich 2020« – eine Debatte, die über mehrere Jahre angelegt ist und im Internet begleitet und bereichert wird. Auf oe2020.at wird die Beteiligung einfach gemacht.Lesen »

Öffnet die Datenbank!

Die Strategen in den Parteizentralen sind gespannt, was sie sich dieses Mal von US-Präsident Obamas Internetwahlkampf abgucken können. Derzeit schickt sein Team Tausenden Sympathisanten Einladungen zu persönlichen 45-Minuten-Gesprächen: In der Nachbarschaft oder per Telefon. Ziemlich offline – aber über das Netz organisiert. Die Demokraten reaktivieren Beziehungen, um den Helfern in den kommenden 18 Monaten wiederum […]Lesen »
Report Nr.

Ich wähle umweltfreundlich. Und du?

Wie kann eine Umweltorganisation bei Wahlen im Sinne ihrer Anliegen mobilisieren? Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nutzt die Stimmung vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Er verbreitet nicht nur Informationen zur »Umweltfreundlichkeit« der Kandidaten, sondern macht mit Hilfe einer Internetplattform seine Mitglieder und Sympathisanten zu Botschaftern umweltpolitischer Anliegen, die ihr Umfeld auf die Wahl hinweisen und zum Wählen motivieren. Lesen »

Digitaler Marktplatz

Politiker – besonders die vor Ort – müssen Ohr und Augen aufs Volk richten: Wo gibt es Schwierigkeiten, wo ist Hilfe nötig? Sie treffen sich auf dem Wochenmarkt und unterhalten sich über lokale Themen mit freiwilligen Feuerwehrleuten, Mitgliedern des Karnevalsvereins, Elternvertretern, Landwirten oder den Nachbarn aus dem Stadtviertel. Heute treffen wir uns auch im Internet […]Lesen »
Report Nr.

Mitglieder als Botschafter organisieren

Die Jugendorganisation der SPD – die Jusos – setzte bei den Wahlen in Nordrhein-Westfalen auf Person-zu-Person-Mobilisierung. Anstatt die eigenen Ressourcen auf Medienarbeit und Online-PR zu konzentrieren, baute sie ganz auf ihre eigenen Mitglieder als Botschafter. Diese verbreiteten die Wahlkampfbotschaft, den Regierungswechsel für ein rotgrünes »NRW von morgen«, in ihrem eigenen Umfeld. Das Internet war dabei das wichtigste Organisationsinstrument.Lesen »

Mit Überzeugten punkten

Die deutschen Parteien haben im Wahlkampf aufs Netz gesetzt. Sie wollten auffallen, so wie im Fernsehen, in Zeitungen und auf Plakaten. Sie richteten vor den Wahlen schnell Facebookprofile ein, twitterten aufgeregt oder starteten hektisch Blogs. An allen Webfronten präsent sein, war die Devise. Zuviel PR-Gerassel. Dabei haben sie vergessen: Die glaubwürdigsten Vermittler politischer Ideen sind […]Lesen »
Report Nr.

Zu Wahlkampfspenden mit drei E-Mails

Spenden beruhen auf Vertrauen, vor allem im Internet. In Schleswig-Holstein setzte die SPD bei ihrem ersten Versuch mit Online-Spendensammeln auf eine mehrstufige E-Mail-Kampagne. Ihr Spitzenkandidat Ralf Stegner informierte Unterstützer und Sympathisanten persönlich – und sammelte tausende Euros für den Schlussspurt der Kampagne.Lesen »
Report Nr. 6

Hamm: Bürger zeigen online Probleme in ihrer Nachbarschaft auf

Die SPD setzte für die Kommunalwahl in Hamm auf Zusammenarbeit mit der Bevölkerung: Die Bürgerinnen und Bürger zeigten der Partei im Internet auf, wo bei ihnen in der Nachbarschaft der Schuh drückt. Die SPD hörte zu und kümmert sich nun öffentlich sichtbar und gemeinsam mit den Betroffenen um die Probleme. Sie und ihre Oberbürgermeisterkandidatin leben damit vor, dass sie die Probleme vor Ort ernst nehmen und gemeinsam mit den Betroffenen lösen wollen.Lesen »