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Blick zurück mit Facebook

Ende März stellte Facebook seine Seiten für Unternehmen, Verbände und PolitikerInnen um auf die neue Chronik. Mit neuem Design, großem Titelbild und vor allem mit einem Blick zurück in die Geschichte. Facebook macht erlebbar, wie sich die Unternehmen oder Personen entwickelt haben – fast so, als würde man im Fotoalbum das Heranwachseneines Kindes nachvollziehen. Man mag von Facebook halten was man will, sich der nach wie vor präsenten Probleme mit der deutschen Rechtslage bewusst sein – für die Öffentlichkeitsarbeit gerade auch von Partein Parteien und Politiker aber ist Facebook damit noch einmal wichtiger geworden. Mit der Chronik können sie für jeden sichtbar machen, wer sie sind und wo sie herkommen. Für die Bürger macht Facebook das transparent wie nie zuvor. Und jeder Meilenstein der Entwicklung kann kommentiert und geliked werden. Die Fans werden zu Teilhabern der Geschichte.

Bisher finden sich noch nicht viele Beispiele, wie die Politik die Chronik einsetzen kann. Barack Obama war selbstverständlich gleich zu Anfang dabei, auch Nicolas Sarkozy setzt im Wahlkampf auf die Chronik. In Deutschland hatte bei Redaktionsschluss noch keine der Bundesparteien den Schritt gewagt – lernen könnten sie bei den Grünen aus Nordrhein-Westfalen.

Kampagnentrends Nr. 16