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politik&kommunikation ist das einzige deutsche Fachmagazin für politische Kommunikation. Für p&k analysieren die Autoren der Kampagnenpraxis, wie Politiker das Internet für Ihre Kampagnen nutzen können

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Digitaler Marktplatz

Politiker – besonders die vor Ort – müssen Ohr und Augen aufs Volk richten: Wo gibt es Schwierigkeiten, wo ist Hilfe nötig? Sie treffen sich auf dem Wochenmarkt und unterhalten sich über lokale Themen mit freiwilligen Feuerwehrleuten, Mitgliedern des Karnevalsvereins, Elternvertretern, Landwirten oder den Nachbarn aus dem Stadtviertel. Heute treffen wir uns auch im Internet mit den gleichen Themen – auf den digitalen Marktplätzen. Ganz reale Gespräche im virtuellen Raum, auf Facebook, Wer-kennt-wen oder Twitter. Das Miteinander im Ort gehört auch auf die neuen digitalen Marktplätze: Als Gespräch mit Bürgern, Wählern und Unterstützern. Für Kommunalpolitiker gilt: Mitmachen und in den Sozialen Netzwerken offen auf die Menschen aus dem direkten Umfeld zugehen. Statt druckreife Pressestatements auf der eigenen Webseite zu veröffentlichen, kann man bei Wer-kennt-wen, Facebook und Co. wertvolle Kontakte zur Nachbarschaft knüpfen, nachhorchen, wo der Schuh drückt und miteinander Lösungen entwickeln. Aktive zusammenbringen, um gemeinsam im Viertel ein Problem real in die Hand zu nehmen.

Kampagnentrends Nr. 5