Zur Kolumne

31 Beispiele, wie lokale und regionale Organisationen aus Politik und Zivilgesellschaft
das Internet für ihre Kampagnen und ihre Kommunikation erfolgreich nutzen können –
Unsere Reports, in denen auf das Werkzeug Facebook gesetzt wird:

Mit Hilfe von Freunden vom Hörsaal ins Rathaus

In diesem fünfzigsten und letzten Report der Kampagnenpraxis stellen wir keine Kampagne vor, die tatsächlich umgesetzt worden ist. Stattdessen wollen wir zum Abschluss eine Kampagne beschreiben, die es noch nicht gegeben hat, aber so oder in ähnlicher Form zu jeder Zeit irgendwo durchgeführt werden könnte. Wir wollen mit diesem Beispiel zeigen, wie die richtige Idee auch ohne viele Plakate, Flyer und Anzeigen zum Erfolg führt. Und wir verweisen darin auf einige bereits erschienene Reports, verbunden mit dem Dank an Sie, unsere Leserinnen und Leser, für ihr laufendes Feedback in zwei Jahren Kampagnenpraxis.Lesen »

Zukunft einfach diskutieren

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs will einen Raum schaffen, in dem sich die Österreicherinnen und Österreicher über die großen Herausforderungen für die Zukunft ihres Landes austauschen können. Alle Bürger sollen sich einbringen und beteiligen können. Dafür starten sie die Initiative »Österreich 2020« – eine Debatte, die über mehrere Jahre angelegt ist und im Internet begleitet und bereichert wird. Auf oe2020.at wird die Beteiligung einfach gemacht.Lesen »

Schnauz zeigen!

1991 gingen in der Schweiz am 14. Juni eine halbe Million Frauen (und Männer) auf die Straße. Sie demonstrierten für Gleichstellungstellung und gegen Lohndiskriminierung. Auch heute verdienen Schweizer Frauen im Durchschnitt immer noch 20 Prozent weniger als Männer. Auf diesen Missstand wollte der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) mit einem Aktionstag in der ganzen Schweiz aufmerksam machen. […]Lesen »

Helfen, einfach gemacht

In vielen deutschen Haushalten stapeln sich leergetrunkene Pfandflaschen. Häufig landen sie irgendwann einfach im Müll. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die ihr Geld mit dem Sammeln und Zurückbringen ebensolcher Flaschen verdienen. Berliner Studenten schaffen eine Website, die beide Seiten zusammenbringt. Weil das Angebot durch seine Einfachheit überzeugt, gewinnt es über Mundpropaganda on- und offline rasch an Beliebtheit und verbreitet sich in weiteren Städten Deutschlands.Lesen »

Der Facebook-Bürgermeister

Der zweitjüngste Bürgermeister der Schweiz regiert die Gemeinde Aegerten. Als 26-jähriger Student tritt Stefan Krattiger gegen einen stramm bürgerlichen Feuerwehrkommandanten und Landwirt im besten Alter an, der obendrein Sohn eines ehemaligen Bürgermeisters ist. Im ländlichen 2.000-Seelen-Dorf gilt das Unterfangen zunächst als aussichtslos. Die einzige Chance besteht darin, die Wahlbeteiligung mit Neu- und Jungwählern massiv zu erhöhen. Der Sozialdemokrat weiß sie zu nutzen.Lesen »

Jungpartei schafft Aufmerksamkeit mit »Kampagnenpiraterie«

Im Wahlkampf um das Parlament im schweizerischen Kanton Luzern buhlen verschiedene Parteien um Wählerstimmen. Die FDP will über eine Facebook-Seite ihre Wähler einbinden und fordert diese auf, eigene politische Ideen zu liefern und die beste davon zu bestimmen. Als die JUSO Luzern davon erfährt, sieht sie schnell ihre Chance. Sie schlägt auf der Facebook-Seite eine eigene Idee vor und mobilisiert dafür Stimmen in den eigenen Reihen. Am Schluss gewinnt sie damit den Wettbewerb – und Medienaufmerksamkeit.Lesen »

Ich wähle umweltfreundlich. Und du?

Wie kann eine Umweltorganisation bei Wahlen im Sinne ihrer Anliegen mobilisieren? Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nutzt die Stimmung vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Er verbreitet nicht nur Informationen zur »Umweltfreundlichkeit« der Kandidaten, sondern macht mit Hilfe einer Internetplattform seine Mitglieder und Sympathisanten zu Botschaftern umweltpolitischer Anliegen, die ihr Umfeld auf die Wahl hinweisen und zum Wählen motivieren. Lesen »

Gesicht zeigen gegen Atomkraft

Als die Bundesregierung im Herbst 2010 die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke beschließt, tut sie das gegen den Willen der Bevölkerung. Glaubt man den Umfragen, sind zwei von drei Deutschen gegen die Verlängerung. Die Deutsche Umwelthilfe macht mit ihrer Plattform »Wir sind Aussteiger« die Masse der Atomkraft-Gegner und -Kritiker sichtbar und lässt jeden Nutzer mit seinem Porträt und einem kurzen Statement gegen Atomkraft daran teilhaben.Lesen »

Bewegungen online organisieren

Als die Studierenden der Universität Wien beschließen, für bessere Bildungsbedingungen in Streik zu treten, organisieren sie sich über das Internet. Die Nachricht vom besetzten Audimax verbreitet sich rasend schnell über die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter. Innerhalb weniger Tage steht die offizielle Internetseite – und mit einer Live-Übertragung wird der Streik für alle sichtbar.Lesen »

Provokation verbreitet sich im Internet

Im aufgeheizten Schweizer Abstimmungskampf zur so gennanten »Ausschaffungsinitiative«, der Abschiebung »kriminieller Ausländer«, taucht die Internetseite einer neuen Organisation OLAF auf. In einem YouTube-Film vertritt der Vorsitzende, Dr. Alois Stocher, eine noch extremere Position als die rechtspopulistische Urheberin der Volksinitiative. Schnell wird die Kampagne durch die Medien aufgegriffen. Nach diesem Auftakt begleitet OLAF mit Aktionen den ganzen Abstimmungskampf und findet in der Satire einen Weg, um die extremen Forderungen der Initiative deutlich zu machen.Lesen »

Bayern nutzt Onlineplattform zur Bürgerbeteiligung

Als erstes Bundesland bezieht Bayern seine Bürger beim Erstellen des neuen Regierungsprogramms mit ein. Über die Internet-Plattform »Aufbruch Bayern« konnten die Bürger zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2010 Vorschläge zur Verbesserung der Familien-, Bildungs- und Innovationspolitik einreichen, diese diskutieren und bewerten. Um die Beteiligten zum Mitmachen zu bringen, wurden die Zielgruppen auf dem jeweils passenden Weg online angesprochen.Lesen »

Das Teilen sichtbar machen

Einen Monat lang teilen Bürgerinnen und Bürger, Selbstständige und Firmen aus Frankfurt mit Bedürftigen. Die Teilnehmer des Projekts FRANKFURT TEILT entscheiden selbst, was sie teilen – der eine spendet einen Nachmittag lang die Hälfte seines Stundenlohns und ein anderer kauft ein Brötchen für den Obdachlosen in der U-Bahn. Auf der Internetseite und in den sozialen Netzwerken macht jeder selbst sein Engagement für andere sichtbar und animiert so Bekannte und Freunde, auch etwas aus ihrem Leben zu teilen.Lesen »

Konsumenten fordern Fairness in der Textilbranche

Die entwicklungspolitische Organisation »Erklärung von Bern« organisiert Konsumenten zu einer Protestbewegung gegen die Lohnpolitik der Modelabels. Mit den drei einfachen Online-Kampagnenschritten Protestieren-Weitererzählen-Spenden schuf die Kampagne ein breites Bewusstsein, dass Konsumenten erstens Macht haben und zweitens Konzerne mehr Verantwortung tragen sollten für faire Arbeitsbedingungen in den Ländern des Südens.Lesen »

Plakatierhelfer mit Straßenparty mobilisieren

2009 standen in Deutschland innerhalb eines Jahres zwei große Wahlkämpfe an. Nach der Europawahl im Juni mussten die Parteien für die Bundestagswahl im September ihre Aktivisten ein weiteres Mal für einen großen Einsatz gewinnen. Weil das Kleben von Plakaten vielen als besonders undankbare Aufgabe galt, drehte die Grüne Partei in Hamburg hier den Spieß um und machten das Plakatieren zum Party-Event.Lesen »

Zur richtigen Zeit mobilisieren

Mit einer Online-Petition wollte eine Frankfurter Agentur den Deutschen Fußballbund dazu bringen, den Empfang der Nationalmannschaft nicht wie zuletzt in Berlin zu veranstalten, sondern traditionsgemäß auf dem Balkon des Frankfurter Rathauses. Mit ihrer Forderung verschafften sie vielen Fußballfans Gehör, die dieses Anliegen teilten. Der Zeitpunkt des Aufrufs, just zur Weltmeisterschaft, sorgte für breite Aufmerksamkeit und Unterstützung der Petition. Lesen »

Unterstützer als politische Botschafter gewinnen

In ihrer Online-Kampagne im Landtagswahlkampf 2010 ermutigte die CDU Nordrhein-Westfalen ihre Mitglieder und Unterstützer, zu politischen Botschaftern im persönlichen Bekanntenkreis zu werden. Um ihnen eine Anlaufstelle im Netz zu bieten, bündelte die Partei Kampagnenmaterialien auf der Seite »NRW für Rüttgers«. Hier mischten sich offizielle Beiträge des Kampagnenteams mit Beiträgen von freiwilligen Unterstützern.Lesen »

Mit Onlinespenden zu Plakaten in ganz Deutschland

Als CDU/CSU und FDP ihre Pläne bekannt geben, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern, wollen die Grünen das verhindern. Um die nötigen finanziellen Mittel für eine Kampagne zu erhalten, setzen sie auf die so genannte Plakatspende: Auf einer Internetseite ermöglichen sie ihren Anhängerinnen und Anhängern, ein Plakat zu spenden und selbst auszuwählen, wo dieses hängen soll. Auf diese Weise macht die Partei die Wirkung der Spenden erlebbar.Lesen »

Vom Facebook-Freund zum Mitglied

Das Schweizer Arbeiterhilfswerk SAH spricht mit einer mehrstufigen Kampagne neue Personen ganz unverbindlich über Facebook an und will diese schrittweise an sich binden, bis sie zu neuen Mitgliedern des Hilfswerks werden. Als Aufhänger dafür nutzen sie die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika, einem Land, wo sich das Hilfswerk seit langem engagiert. Mit einer Online-Petition gegen Ausbeutung der Arbeitskräfte rund um die Weltmeisterschaft stellen sie einen ersten Kontakt her. Ein Online-Film, ein Tippspiel und Fundraising intensivieren den Kontakt und per E-Mail fordern sie schlussendlich zum Beitritt auf.Lesen »

Münchener mobilisieren 4.500 Personen gegen Nazis

Als die Mitglieder eines Münchener Stadtteilparlaments erfahren, dass Rechtsradikale zu einer Demonstration aufrufen, ist ihnen klar, dass sie etwas dagegen unternehmen werden. Weil sie nur etwas mehr als drei Woche Zeit haben, setzten sie auf eine Website und auf Facebook. Unter dem Motto »München ist bunt!« mobilisieren sie im Rahmen eines Kulturfests für ein tolerantes Miteinander und gegen Nazis rund 4.500 Teilnehmer.Lesen »

Hilfswerk stellt eigenen Namen zur Wahl

Um in der Schweizer Bevölkerung zu mehr Bekanntheit und Legitimation zu gelangen, hat das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) eine Abstimmung lanciert: Jeder kann sich zum zukünftigen Auftritt und Namen des Hilfswerks äußern. Denn während das HEKS in den Kirchen gut verankert ist, kennt es die breite Bevölkerung wenig, was vor allem dem wenig aussagekräftigen Namen zugeschrieben wird. Mit dem Aufruf «Mein Hilfswerk» lädt das HEKS offen dazu ein, zwischen dem aktuellen Akronym HEKS als Namen und einem von zwei neuen Namen auszuwählen. Bislang haben bereits 8.000 Menschen an der Abstimmung teilgenommen.Lesen »

Den Wahlkampf zu den Unterstützern tragen

Nicolas Galladé kandidierte für die Winterthurer Stadtregierung. Um gezielt Kontakte aufzubauen und zu pflegen, nutzte er eine Wählerdatenbank für die Kommunalpolitik. Mit ihr fand er den persönlichen Draht zu jüngeren Wählern. Während der Schlussmobilisierung erreichte er jeden Zehnten seiner 12.000 Wähler persönlich. Er bat sie nicht nur, selbst zur Urne zu gehen, sondern auch ihre Bekannten dafür zu motivieren.Lesen »

Stiftung holt Jugendliche ins Boot

Eine schweizerische Stiftung nutzte eine Preisverleihung gezielt für den Aufbau neuer Kontakte zu Jugendlichen. Der für sein Engagement gegen Rassismus ausgezeichnete Musikstar Stress erklärte sich bereit, Botschafter einer interaktiven Kampagne zu sein: Jugendliche, die zusammen mit Stress ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollten, konnten persönliche Videoschnipsel auf die Website der Kampagne hochladen. Aus diesen entstand der Videoclip zu einem Stress-Song. Die Stiftung gewann so für ihre Anliegen nicht nur die Aufmerksamkeit der jungen Generation. Sie baute auch längerfristig nutzbare Beziehungen zu Jugendlichen auf, die sich gegen Rassismus einsetzen wollen.Lesen »

Begegnungen mit Bürgern im Internet anstoßen

Im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt nutzt der Herausforderer das Internet wie früher den Dorfplatz. In Sozialen Netzwerken wie Facebook wirbt er nicht um Fans, sondern redet mit seinen Bekannten. Deren Freunde werden darauf aufmerksam und lernen so den Kandidaten von seiner persönlichen Seite kennen. Daraus entsteht, in den Straßen oder bei Veranstaltungen, ein persönliches Gespräch.Lesen »

Wie die Grünen ihre Wahlentscheider wecken

Drei Wochen vor den Kommunalwahlen in der Region Zürich haben die Grünen die Mobilisierungsaktion »Mitbestimmen« lanciert. Junge Wähler bestellen sich auf Facebook eine Wahlerinnerung in die Mailbox, aufs Handy oder vor die Haustür. Weil die Wähler das Angebot innherhalb des eigenen Bekanntenkreises selber verbreiten, mobilisieren sie für die Grünen niederschwellig und auf ungezwungene Art die jungen, urbanen Wähler, die sich durch klassische Wahlwerbung nicht an die Urne bringen lassen.Lesen »

Mit Kurznachrichten in die Medien

Innerhalb von nur 71 Tagen musste Thorsten Schäfer-Gümbel Ende 2008 vom einfachen Abgeordneten zum landesweit bekannten Spitzenkandidaten der hessischen SPD werden. Er knüpfte an den damals viel beachteten Online-Wahlkampf des amerikanischen Präsidenten Barack Obama an und erzeugte damit große Medienresonanz. Mit Werkzeugen wie dem Kurznachrichtendienst Twitter machte er ohne millionenschwere Imagekampagne Schlagzeilen als Politiker des Internetzeitalters.Lesen »

Unterstützer steuern Protest gegen den Klimawandel

Eine Gruppe junger Aktivisten nutzt erfolgreich das Internet, um partizipative und kreative Aktionen im Vorfeld des UN-Klimagipfels in Kopenhagen zu organisieren. Über Onlinekommunikation gelingt es der Kampagne, Teilnehmer aus ganz Deutschland als »Klimapiraten« zu gewinnen und von den Massenmedien wahrgenommen zu werden. Als Höhepunkt der Kampagne reisen über 100 Piraten mit zwei Segelschiffen zur Klimakonferenz und verbinden damit die lokale mit der globalen Ebene.Lesen »

Lokalpolitisches Interesse über das Internet wecken

Eine Initiative junger Leute führt Gleichaltrige an die politischen Themen der Stadt Winterthur heran. Mit ungezwungenen Informationsveranstaltungen jenseits von Parteistrukturen und formellen Zwängen bietet »myWinti« einen Einstieg ins p­olitische Diskutieren und Handeln für junge Winterthurer, die sich für Lokalpoli­tik grundsätzlich interessieren, aber sich bisher nicht einbringen. Interessenten gewinnt die Initiative über internetgestützte Mundpropaganda.Lesen »

Bürgerbewegung organisiert Unterstützung vor Ort

Eine Bürgerbewegung in Zürich wehrt sich gegen Wohnungsabriss. Um die Bevölkerung, Medien und Politik für ihr Anliegen zu gewinnen, arbeitet sie geschickt mit den neuen Medien: Sie vermeiden, das konkrete Handeln in der »richtigen Welt« vor Ort durch zweifelhafte und weitgehend wirkungslose Online-Aktionen zu ersetzen. Stattdessen schaffen sie mit klassischer Organisationsarbeit in der Nachbarschaft eine solide Basis an Unterstützern und erweitern diese dann über deren persönliche Netzwerke im Internet. Die neuen Unterstützer mobilisiert sie konsequent für ihr Handeln vor Ort.Lesen »

Carrotmobs: Verbraucher belohnen Verantwortung

Statt auf Verzicht und Ächtung zu setzen, kehrt das Konzept »Carrotmob« den Gedanken des Boykotts um. Über eigene Webseiten und soziale Netzwerke haben Projekte in Berlin und Zürich Geschäfte gefunden, die bereit sind, einen bestimmten Anteil eines Tagesumsatzes für den Umweltschutz einzusetzen. Im Gegenzug machen die Veranstalter auf die Aktion aufmerksam, um möglichst viel Umsatz zu generieren. Dadurch erhält der Unternehmer einen direkten Anreiz, sich für den Umweltschutz einzusetzen und der Verbraucher sieht, welche Macht er durch seinen Konsum ausüben kann.Lesen »

Die CDU Hessen setzt beim direkten Dialog auf das Internet

Im hessischen Landtagswahlkampf 2009 setzte die CDU auf Direktkontakt und Diskussionen mit möglichen Wählern im Netz. Sie sprach diese in ihrem Lebensalltag an und ermöglichte ihnen, sich politisch zu äußern. Die Überzeugten konnte die Partei in der Folge auch direkt mobilisieren: Durch den direkten Kontakt erhielt sie die Kontaktdaten für Wahlaufrufe und besonders Motivierte konnten sich – auch niederschwellig – direkt in der Kampagne engagieren. Beim Umsetzen dieser Strategie setzte die CDU auf die eigens geschaffene Online-Kampagnen-Drehscheibe »Webcamp09«.Lesen »

»Aktion Uwe« – Online-Fundraising mit Multiplikatoren im Kleinen

Der Obdachlose Uwe Schneider bat Ole Seidenberg um Kleingeld. Im Gespräch erzählte Uwe seine Geschichte und von seinen Traum, ein Nachtcafé für Obdachlose eröffnen zu wollen. Ole entwickelte aus der Geschichte einen Protoypen für Online-Spendenaktionen. Er startete das Blog »Socialblogger«, auf dem er Uwes Geschichte erzählte und verschickte einen Unterstützungsaufruf im Bekanntenkreis. Via Blog, E-Mail, einer Gruppe im sozialen Netzwerk Facebook und Twitter band er die Spenderinnen und Spender laufend ein und baute ein Netzwerk von festen Unterstützern, Ratgebern und Interessierten auf, die sich längerfristig engagierten und mit elektronischer Mundpropaganda den Unterstützerkreis vergrößerten.Lesen »